GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz – Ein Gesetz universeller Gesundheitsgefährdung
Auszug aus der Pressemitteilung von 4 Verbänden, u.a. der DGPT:
Die Verbände sind sich einig: Die Praxen, die die Versorgung tragen, drohen kaputtgespart zu werden!
Wir, die psychotherapeutischen und ärztlich-psychotherapeutischen Landesverbände, protestieren daher entschlos-sen gegen das GKV-Kürzungsgesetz.
Die unterzeichnenden psychotherapeutischen Berufsverbände fordern für Berlin und im Bund:
- Den Erhalt der extrabudgetären Vergütung
- Den Erhalt der Stützung der Kurzzeittherapie und der TSVG-Leistungen- Die Überprüfung und Rücknahme der Absenkung der Honorare
- Die Steuerfinanzierung der versicherungsfremden Leistungen in der GKV- Die Finanzierung der Weiterbildung von Fachpsychotherapeut*innen
- Die Stärkung der Prävention (Erhebung bzw. Erhöhung der Zuckersteuer wie auch einer Alkohol- und Tabaks-teuer)
Vor dem Sparen muss die Strukturdebatte stehen, unter Einbeziehung und Mitwirkung aller Beteiligten: der Patien-tenvertreter*innen, der Psychotherapeut*innen und Ärzt*innen sowie aller im Gesundheitswesen Beschäftigten!
Die Landesverbände Berlin:
bvvp – Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V.,
DGPT – Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e. V.
DGVT – BV – Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie – Berufsverband Psychosoziale Berufe,
DPtV – Deutsche PsychotherapeutenVereinigung