Was wir erreicht haben
Überhaupt, wenn mich jemand beschimpft, kann ich mich verteidigen; wenn mich aber jemand lobt, bin ich wehrlos. (Sigmund Freud)
Keine Liste in der Delegiertenversammlung, auch wir nicht, hat ein Ziel allein erreicht.
Alle Erfolge (oder oft die Verhinderung von negativen Entwicklungen) der Legislatur von 2021-2026 sind eine Folge einer komplexen Zusammenarbeit von vielen Beteiligten.
Für die Mitglieder haben wir erreicht:
- Weitere Aktivitäten hin zu einem Versorgungswerk
- Vielzahl an kostenlosen Online-Veranstaltungen für Mitglieder, die jeweils gut nachgefragt waren mit 200 – 800 Teilnehmenden
- Sachverständige: Förderung der wichtigen Sachverständigkeit durch eine Kommission, mehrere Veranstaltungen gemeinsam mit Richter:innen
- Schulungen zum Berufsrecht
- Gemeinsame Veranstaltungen mit der KV Berlin zu Terminservicestelle und Förderung der Gruppenpsychotherapie
- Digitalisierung: Auseinandersetzung mit videogestützter Psychotherapie, Auswirkungen der Digitalisierung auf die psychische Gesundheit, insbesondere Kinder- und Jugendliche, Veranstaltungsreihe „KI und Psychotherapie“
- Qualitätssicherung: Auseinandersetzung und Information der Mitglieder in vielen unterschiedlichen Veranstaltungen
- Teilnahme der Kammer am Berliner Landesprogramm Diversität
- Fachtage und Fortbildungen zum Thema Diversität, Rassismussensibilität, Trans-Identität und Umgang mit Patient:innen mit extremen Einstellungen.
- Aufnahme des Themas Klimawandel und psychische Gesundheit
Für die Zukunft und Professionalisierung der Kammer haben wir erreicht:
- Verhandlung eines neuen Mietvertrags und Bezug der 1. Etage am Kurfürstendamm 184
- Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit: Neue Mitarbeiterin, Social-Media-Auftritt der Kammer (Instagram, LinkedIn, BlueSky)
Für die Zukunft des Berufs haben wir erreicht:
- Verabschiedung der Weiterbildungsordnung P
- Aufbau der Abteilung Weiterbildung, Einstellung von neuen Mitarbeiter:innen, Einrichtung einer Zulassungskommission, Beginn der Umsetzung der neuen Weiterbildung
- Akkreditierung von Weiterbildungsstätten
- Durchführung von Veranstaltungen mit potentiellen Weiterbildungsstätten: Instituten, Kliniken, Institutionen, Kolleg:innen
In der Gesundheitspolitik haben wir erreicht:
- Deutlich gewachsene Anerkennung der Kammer in der Gesundheitspolitik und in der Öffentlichkeit
- Einbezug in gesundheitspolitische Gremien in Berlin (psychosoziale Notfallversorgung, 90 a Gremium, Landesgesundheitskonferenz, Landesbeirat für psychische Gesundheit)
- Einbezug in die psychosoziale Notfallversorgung in Berlin: Möglichkeit der fachlichen Mitgestaltung, Verbesserung der Prozesse mit dem Ziel der besseren Versorgung der Betroffenen nach Großschadensereignissen
Für die Versorgung haben wir erreicht:
- Positionierung zu Trans*-Gesundheit: Fortbildung der Mitglieder
- Beteiligung an der psychosozialen Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine: Einrichtung eines Runden Tisches in der Kammer zur Bündelung und Koordinierung der unterschiedlichen Aktivitäten in der Stadt
- Psychotherapie im Lebensraum Schule: Große Veranstaltung des KJP-Ausschusses mit großem Interesse aus dem schulischen Umfeld
- erstmalig eine Klima-AG in der Kammer: Fortbildungsveranstaltungen zu Auswirkungen des Klimawandels auf die psychische Gesundheit; Positionen der Kammer zum Hitzeschutztag, Kammer ist Mitglied im Aktionsbündnis Hitzeschutz
- Positionierung zu Antirassismus: AG, die zum Thema kultursensible Psychotherapie arbeitet und fortbildet
- Prävention: Nach dem erfolgreichen Projekt ‚Lost in integration‘ für Menschen mit Migrationsgeschichte; „Far from home“ dar erste von den Krankenkassen zertifizierte psychotherapeutische Stresspräventionskurs für Menschen mit Migrationsgeschichte, Weiterentwicklung psychotherapeutischer Präventionskonzepte für die betriebliche Prävention, Prävention für Kinder und Jugendliche in Schulen
- Weiterentwicklung der KJHG-Psychotherapien: Gemeinsame Veranstaltungen mit Jugendamt, SIBUZ und Kontakte zum Senat
- Sachverständige